Ernährung

Die richtige Ernährung.

So wie auch auch bei der Erziehung, braucht man sich bei der richtigen Ernährung nur an der Natur orientieren.

Hunde stammen vom Wolf ab! Genetisch sind sie dies auch noch zu ca. 99%. Egal ob Schäferhund, Mops, oder eben Beagle. Vom Gebiss, welches ausschließlich aus Reiszähnen besteht, uber den gesamten Verdauungstrakt hinweg, hat sich der heute domestizierte lHaushund (Canis Lupus Familaris) auch in 40.000 Jahren Evolution nicht vom Fleischfresser (Canis Lupus) Wolf differenziert.

Die richtige Ernahrung KANN also nur aus möglichst viel Fleisch bestehen. Als Hundehalter hat man nun die Möglichkeit zu BARFen (B= Biologisch, A=angemessen, R=roh, F=Futterung) oder ein hervorragendes, fertiges Futter zu wählen.

 

 

Die wichtigsten Fakten zur Fütterung:

Der Magen-Darm Trakt des Hundes ist nicht auf die Aufnahme von Getreide eingestellt. Wäre er das, hätte der Hund Mahlzähne. Getreide haben einen sehr hohen Glykämischen Index. Vielleicht haben Sie schon einmal von der Glyx-Diät gehort. Der Hund ist für diese "Diät" gemacht. Eine andere Ernährung ist schlicht ungesund fur ihn. Billige Füllstoffe wie z.B. Mais, oder Weizen sorgen fur einen sehr schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Ein schneller Anstieg des Blutzuckerspiegels unterstützt die Fettzellen in der Speicherung von Fetten. Nicht anders als beim Menschen fördert das daraus resultierende Übergewicht Krankheiten, wie Diabetes.

 

Achten Sie bei der Wahl eines Trockenfutters auf die Reihenfolge der Deklaration. Hierzu gibt es einige Lektüren in Buchhandlungen, oder im Internet. Kurz und Knapp erklärt: Die ersten Stellen der Deklaration müssen aus Fleisch bestehen. Die Reihenfolge, in der die Zutaten aufgelistet sind, entspricht dem Anteil der Zutat. WICHTIG: Viele Futtermittelhersteller nutzen diese Gegebenheit aus und splitten ihre Deklaration. So steht dann z.B. Fleisch an erster Stelle, gefolgt von zig Varianten von Getreide. Hier überwiegt am Ende das Getreide, obwohl Fleisch als erste Zutat aufgeführt ist.

 

Grundsätzlich kann man folgendes Sagen:

Ihr Hund ist ein Fleischfresser! Jede Art von (gekochtem) Fleisch in ihrem Hund ist vollig ok. Das ein oder andere Gemüse schadet ihm bestimmt nicht. Hin und wieder ein Möhre, oder ein anderes niedrig glykämisches Gemüse als Knabberei gefällt ihm bestimmt.

 

Folgendes sollten Sie vermeiden:

Getreide hat absolut nichts in Ihrem Hund verloren. Er, bzw sein Verdauungssystem ist nicht dazu geeignet Getreide zu verarbeiten. Wenn ab und an ein Leckerchen mit Getreide in ihm verschwindet, wird ihm das nicht schaden, genauso wenig, wie es uns schadet, wenn wir ab und an eine Tafel Schokolade essen. Als Hauptnahrungsmittel sollten wir allerdings nicht zur Schokolade, ihr Hund nicht nach Getreide greifen.

- Das belegte/beschmierte Brot hat also nichts im Hund zu suchen. Die Leberwurst, oder Fleischwurst macht den ungesunden Anteil an Getreide im Brot nicht wieder gut.

 - Schokolade beim Hund enthält den Giftstoff Theopromin. Die giftige Dosis ist abhängig vom Kakaogehalt und liegt zwischen 8 - 60 Gramm, pro Kg Körpergewicht.

 - Milchprodukte enthalten Milchzucker. Der hohe Milchzuckeranteil ist problematisch für das Verdauungssystem eines Hundes. Der Dünndarm kann diese Zucker nur schlecht verarbeiten, was zu Durchfall führen kann.

 - Weintrauben und Rosinen erhöhen den Kalziumspiegel im Blut. Dies kann zu Nierenversagen führen. Symtome sind Lethargie, Durchfall und Erbrechen. Die giftige Dosis liegt bei geschätzten 11 Gramm pro Kg Körpergewicht. Bei einem Beagle also ca. 150 Gramm Weintrauben!!!

 - Möchten Sie Ihrem Hund etwas Gutes zwischendurch geben, was er bestimmt nicht verweigern wird, machen Sie ihm doch ein weichgekochtes Ei. Den Kalk der Schale kann sein Körper brauchen, Eigelb ist voller Energie und gut fur glänzendes Fell.

WICHTIG: Rohes Eiweiss enthält das Protein Avedin. Avedin bindet Biotin, welches wichtig fur Haut und Fell des Hundes ist. Avidin verhindert die Aufnahme von Biotin im Körper. Ein rohes Ei ist also eher schädlich fur gutes Fell.


Natürlich konnen Sie Ihren Hund nach "alten" Ansichten ernähren. Essensreste und billigstes (manchmal auch teures, schön verpacktes) Futter aus Getreide und Schlachtabfallen wird Ihren Hund höchstwahrscheinlich auch am Leben halten. Die Frage ist nur, wie gesund und wie lange. Die richtige Ernährung kann Ihnen, bzw. Ihrem Hund viele unnötige Tierarztbesuche ersparen. Die richtige Ernährung kann auch Krankheiten, wie z.B. Hautprobleme, oder Gelenkprobleme verschwinden lassen.

 

Wenn Sie weitere Fragen zur Ernährung Ihres Hundes haben, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

 

 

 

 


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